Tagebuch einer Expedition – Abschluss Überlegungen & der „wahre Bergsteiger“
In einer kanadischen Zeitung erschien ein Artikel über die Expedition. Hier auf deutsch zum Nachlesen mit abschließenden Überlegungen und dem "wahren Bergsteiger".
In einer kanadischen Zeitung erschien ein Artikel über die Expedition. Hier auf deutsch zum Nachlesen mit abschließenden Überlegungen und dem "wahren Bergsteiger".
Kurz davor hatte ich die Bäume für Cougars und den Garten selbst für Schwarzbären abgescannt. Offensichtlich nicht gründlich genug. Aus der Dunkelheit erscheint auf einmal direkt vor mir ein großer Schwarzbär.
Wir sind endlich da. Der letzte Tag ist vielleicht der anstrengendste gewesen. So wie im Leben. Wie oft hört man auf, kurz vor dem Durchbruch eben.
Heute erstmal ohne Frühstück, denn dafür brauchten wir Wasser und das gab es nicht. Nur noch zwei Kilometer zur Forststraße, dann 13 km und 1400 hm hinunter zum Meer.
Es ist, als stünden wir inmitten eines Sets für einen bekannten Hollywoodfilm. Vielleicht waren unsere Augen die ersten, die diese Gegend aus dieser Perspektive betrachten durften.
Links und rechts stürzen die Felsen einige hundert Meter in die Tiefe. Die Wolken und der Nebel hatten die Sichtweite auf 30-100m reduziert.
Gestern am Abend hat der Regen wieder begonnen. In der Nacht hat es dann so richtig geschüttet und heute regnet es schon den ganzen Tag.
Bei den Boulders hatten ein paar von uns kurz die Fassung verloren. Ist die Route einfach zu schwer? Was machen wir jetzt?
Es sollte eigentlich der leichteste Tag der Reise sein. Ich hoffe, es war der schwerste, denn viel mehr als heute wird nicht gehen.
Adventure&Faith war zwei Wochen lang in der kanadischen Wildnis unterwegs. P. George Elsbett veröffentlicht sein Tagebuch und startet mit Tag 1.
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